Marktwirtschaft braucht starke Verbände
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31.01.17

Arbeitsmarkt im Januar

M+E-Industrie bietet besonders attraktive Ausbildungsplätze

„Der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit im Norden ist offenbar saisonbedingt und macht uns deshalb derzeit keine grundlegenden Sorgen“, erklärt Dr. Nico Fickinger, Hauptgeschäftsführer von NORDMETALL zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für den Januar.

„Weder der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU noch die angekündigte Abschottung des Handelspartners USA durch den neuen Präsidenten Donald Trump werfen offenbar vorab dunkle Schatten auf den Arbeitsmarkt. Deshalb darf der leichte Rückgang der Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe nicht überinterpretiert werden“, so Fickinger weiter.

Dass aber in allen norddeutschen Bundesländern trotz großen Stellenangebots noch tausende Jugendliche ohne Ausbildungsplatz seien, gebe Anlass zur Besorgnis, sagte der NORDMETALL-Hauptgeschäftsführer. Ungelernte Arbeitskräfte unterlägen einem deutlich höheren Risiko, arbeitslos zu werden, eine erfolgreiche Berufsqualifizierung sei nach wie vor die beste Risikovorsorge.

„Allein in Hamburg stehen 5.700 unvermittelten Jugendlichen 7.700 freie Ausbildungsplätze gegenüber, viele davon auch in der Metall- und Elektroindustrie. Mit 984 Euro im ersten und 1.072 Euro im vierten Lehrjahr ist die Vergütung nach Tarifvertrag in unserer Branche, dem Herz der Wirtschaft, besonders attraktiv. Und sie steigt weiter, ab April auf 1.004 bis 1.094 Euro im Monat. Wir laden alle motivierten Jugendlichen im Norden, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, ein: Gehen Sie in Ihre nächstgelegenen Metall- und Elektrobetriebe, um die Vielfalt von Ausbildung und Arbeit in unserer Industrie kennenzulernen“, so Fickinger.